Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz hat die For­de­run­gen des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) nach einer kirch­li­chen Seg­nung homo­se­xu­el­ler Paa­re sowie wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zurück­ge­wie­sen. Das sei „mit Leh­re und Tra­di­ti­on der Kir­che nicht ver­ein­bar“.


Bis Ende der 1950er Jah­re lehn­te die Kir­che die Reli­gi­ons- und Gewis­sens­frei­heit ab; Pius IX. bezeich­ne­te sie sogar als „Wahn­sinn“. Erst das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil beton­te aus­drück­lich die Reli­gi­ons- und Gewis­sens­frei­heit.

Wäre im Unrecht gewe­sen, wer das schon vor dem Kon­zil gefor­dert hät­te?

Natür­lich nicht – er wäre nur dem Lehr­amt der Kir­che vor­aus gewe­sen. Wenn also heu­te das ZdK The­sen ver­tritt, die der „Leh­re und Tra­di­ti­on der Kir­che“ wider­spre­chen, dann muss das nicht bedeu­ten, dass es falsch liegt.

Der Pas­sau­er Bischof Oster warn­te, das ZdK lei­te mit sei­nem Posi­ti­ons­pa­pier einen „dra­ma­ti­schen Rich­tungs­wech­sel“ ein. Rich­tig! Wie das Kon­zil vor 50 Jah­ren und wie Papst Fran­zis­kus heu­te!

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