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    Pro multis: „für alle“ oder „für viele“?

    Ist Jesus „für alle“ oder „für viele“ gestorben? Papst Benedikt XVI. hat jetzt entschieden, dass mit den lateinischen Worten „pro multis“ (der in griechischer Sprache verfassten Evangelien) zwar „für alle“ gemeint ist, sie aber trotzdem mit „für viele“ übersetzt werden müssen. Die Argumentation des Papstes ist nicht stichhaltig.

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    Prof. Ratzinger, Papst Benedikt und der Zölibat

    1970 forderten neun katholische Theologen, darunter Walter Kaspar, Karl Lehmann, Karl Rahner und Joseph Ratzinger (der heutige Papst Benedikt) die Bischöfe auf, die Zölibatsgesetzgebung zu überdenken. Das ist sehr überraschend, denn gerade Papst Benedikt ist als Hardliner in Sachen Pflichtzölibat bekannt. Irrte er damals – oder heute?

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    Quod licet Iovi, non licet bovi

    Papst Benedikt XVI. durfte – damals noch als Prof. Dr. Josph Ratzinger – ein Memorandum unterzeichnen, in dem die Überprüfung der Zölibatsgesetzgebung angemahnt wird. Wenn aber angesehene CDU-PolitikerInnen das gleiche tun, dann werden damit nicht nur alle Priester, sondern auch „Jesus Christus selbst beleidigt“ (Kardinal Brandmüller). Dr. Georg Schwikart traf es noch härter: ihm wurde die Diakonen-Weihe verweigert, nur weil er ein paar Fragen zur katholischen Lehre stellte.