• Leserbriefe

    Sacramentum Caritatis: Beten in toter Sprache

    Als am Pfingsttag die Menschen vom Heiligen Geist erfüllt wurden, konnte jeder sie verstehen: die Parther, Meder, Elamiter und wer nicht alles ... Jetzt empfiehlt der Papst, das Hochgebet wieder in Latein zu halten, einer toten Sprache, die nur wenige Altsprachler verstehen. Die übrigen Gläubigen sollen „angeleitet werden, die allgemeinsten Gebete in Latein zu kennen“, sprich: auswendig zu lernen. „An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen.“ (Mt 13,14)

  • Allgemein

    Pro multis: „für alle“ oder „für viele“?

    Ist Jesus „für alle“ oder „für viele“ gestorben? Papst Benedikt XVI. hat jetzt entschieden, dass mit den lateinischen Worten „pro multis“ (der in griechischer Sprache verfassten Evangelien) zwar „für alle“ gemeint ist, sie aber trotzdem mit „für viele“ übersetzt werden müssen. Die Argumentation des Papstes ist nicht stichhaltig.