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Rudolf Voderholzer über Islam und Judentum

Die Voderholz’sche Theologie zuende gedacht

voderholzer

Rudolf Voder­hol­zer, Bischof von Regens­burg, pre­digte am Pfingst­sonn­tag 2016 beim 67. Sude­ten­deut­schen Tag in Nürn­berg über die Gemein­sam­kei­ten von Chris­ten­tum, Juden­tum und Islam, beson­ders aber über die Unter­schiede – jeden­falls die Unter­schiede zwi­schen Chris­ten­tum und Islam. Dabei begeht er einen klei­nen Denk­feh­ler.

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Geschrieben von admin am 20. Mai 2016 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Müssen sich Muslime von islamistischen Gewalttätern distanzieren?

Offener Brief an Bischof Rudolf Voderholzer


Der Regens­bur­ger Bischof Rudolf Voder­hol­zer hat keine Ein­wände gegen mus­li­mi­sche Schüt­zen­kö­nige in katho­li­schen Schüt­zen­bru­der­schaf­ten.
Ein rich­ti­ger Voll­tref­fer wäre es aber nach den Wor­ten des Bischofs, wenn der neue Schüt­zen­kö­nig seine dadurch erwor­bene Bekannt­heit nut­zen würde, um öffent­lich deut­lich zu machen: Der allein sinn­volle Gebrauch eines Gewehrs besteht darin, in einem Sport- oder Schüt­zen­ver­ein auf Schei­ben zu schie­ßen und nicht auf Men­schen.
Zugleich würde sich der Bischof wün­schen, dass der Schüt­zen­kö­nig ein sol­ches State­ment gerade auch als Mus­lim abgebe. Dabei könnte er seine Glau­bens­brü­der und -schwes­tern auf­ru­fen, „sich ein­deu­tig von aller Gewalt und krie­ge­ri­scher Aktion im Namen des Islam zu dis­tan­zie­ren“. (KNA)

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Sehr geehr­ter Herr Bischof Voder­hol­zer,

haben Sie einen kon­kre­ten Anlass zu der Ver­mu­tung, der mus­li­mi­sche Schüt­zen­kö­nig Mihtat Gedik sei ein­ver­stan­den mit Gewalt und krie­ge­ri­schen Aktio­nen im Namen des Islam? Wenn ja, dann bitte raus mit der Spra­che! Wenn nein, warum soll er sich dann davon dis­tan­zie­ren?

Was (außer der Tat­sa­che, dass sie dem Islam ange­hö­ren) ver­bin­det Herrn Gedik mit isla­mis­ti­schen Hass­pre­di­gern, Gewalt­tä­tern oder Ter­ro­ris­ten?

Warum soll sich jemand dis­tan­zie­ren, wenn durch­ge­knallte Anhän­ger der glei­chen Reli­gion im Namen die­ser Reli­gion Gewalt­ta­ten bege­hen? Muss ich mich als Christ auch stän­dig von jenen dis­tan­zie­ren, die im Namen Christi z.B. Brand­an­schläge auf Abtrei­bungs­kli­ni­ken ver­üben? Oder von Anders Brei­vik, der sich selbst als hun­dert­pro­zen­ti­gen Chris­ten bezeich­nete und 77 Men­schen ermor­dete? Oder von mei­ner Kir­che, die Jahr­hun­derte lang die übels­ten Greu­el­ta­ten began­gen hat?

Mit Ihrem „Wunsch“ an Herrn Gedik erwe­cken Sie den Ein­druck, der Islam an sich – und nicht ein win­zi­ger Teil irre­ge­lei­te­ter Anhän­ger – sei (poten­ti­ell) gewalt­tä­tig. Inter­re­li­giö­sen Dia­log auf Augen­höhe stelle ich mir anders vor.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
Klaus Kegebein

 

Geschrieben von admin am 9. August 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare