• Leserbriefe

    Darf man einen Bischof kritisieren?

    Die Bistumszeitung informierte die Leser über einen Konflikt zwischen dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller und zwei Priestern seiner Diözese. Dafür ist die Bistumszeitung von Phillip Hockerts, Müllers Pressesprecher, heftig gerügt worden. Weil die Bistumzeitung offensichtlich nichts Falsches geschrieben hat, bedeutet das wohl: de episcopis nihil nisi bene.

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    Erst das Lehramt, dann die Forschung?

    Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sagte auf dem Kirchentag 2012 in Mannheim in einer Diskussion um die Zukunft der Theologie, neue Forschungsergebnisse müssten mit Aussagen des Lehramts der Vergangenheit und der Gegenwart übereinstimmen. Ich dachte bisher, es müsste genau umgekehrt sein…

  • Allgemein

    Das Verbrechen des Hans Maier

    Der Politikwissenschaftler Hans Maier hat viel erreicht in seinem Leben. Ein Mensch, wie ihn sich die Kirche nicht besser wünschen kann: katholisch, klug, konservativ, engagiert in Kirche und Gesellschaft. Aber nun wurde ihm in zwei Bistümern Hausverbot erteilt. Weil er sich bei „donum vitae“ engagiert und damit in der gesetzlichen Schwangerschaftskonfliktberatung mitarbeitet – was bis 1999 aber fast alle deutschen Bischöfe taten. Ein ganzes Lebenswerk für Kirche und Gesellschaft scheinen plötzlich wertlos zu sein, nur weil er es wagte, sich für sein Gewissen und gegen die Anweisung des Papstes zu entscheiden.

  • Allgemein

    Das Ende der Ökumene

    Als Vorsitzender der Ökumenekommission sollte Bischof Müller eigentlich die Ökumene stärken. In einem Interview mit der PNP machte er allerdings klar, dass die katholische Kirche nie ihr „sakramentales Kirchenverständnis ankratzen“ werde. Fazit: Wenn sich jemand in der Ökumene bewegen muss, dann sind es die protestantischen Kirchen.