• Leserbriefe

    Zum Verbot der Interkommunion

    Christus hat alle Jünger zum Abendmahl eingeladen. Auch Petrus, von dem er wusste, dass er ihn verraten würde, sogar Judas, der ihn an die Hohenpriester ausliefern würde. Die katholische Kirche schließt aber sogar die Menschen von der Eucharistie aus, deren einziger Fehler darin besteht, dass auf ihrer Lohnsteuerkarte nicht „RK“ steht. Und glaubt, damit im Sinne Jesu zu handeln.

  • Allgemein

    Pro multis: „für alle“ oder „für viele“?

    Ist Jesus „für alle“ oder „für viele“ gestorben? Papst Benedikt XVI. hat jetzt entschieden, dass mit den lateinischen Worten „pro multis“ (der in griechischer Sprache verfassten Evangelien) zwar „für alle“ gemeint ist, sie aber trotzdem mit „für viele“ übersetzt werden müssen. Die Argumentation des Papstes ist nicht stichhaltig.

  • Allgemein

    Das letzte Abendmahl auf dem Prüfstand

    Die vati­ka­ni­sche Lit­ur­gie-Instruk­ti­on „Redemp­tio­nis sacra­men­tum“ (2004) regelt sehr genau, wie die Eucha­ris­tie zu fei­ern ist. Es ist merk­wür­dig, dass vie­le Rege­lun­gen dem wider­spre­chen, was Jesus den Apos­teln mit den Wor­ten „Tut dies zu mei­nem Gedächt­nis“ auf­ge­tra­gen hat. Das, was Jesus und die Jün­ger taten, waren offen­sicht­lich „Miss­bräu­che“, die „zur Ver­dun­ke­lung des rech­ten Glau­bens“ bei­getra­gen haben [6] – denn Maß­stab für die Fei­er der Lit­ur­gie ist nicht, wie Jesus das Abend­mahl fei­er­te, son­dern „wie sie die Kir­che gewollt und fest­ge­setzt hat“ [12]. Das letz­te Abend­mahl wäre wahr­schein­lich anders ver­lau­fen, wenn damals ein Ver­tre­ter des Vati­kans anwe­send gewe­sen wäre, wie die fol­gen­de Geschich­te zeigt …