Das letzte Abendmahl auf dem Prüfstand

Die vati­ka­ni­sche Lit­ur­gie-Instruk­ti­on „Redemp­tio­nis sacra­men­tum“ (2004) regelt sehr genau, wie die Eucha­ris­tie zu fei­ern ist. Es ist merk­wür­dig, dass vie­le Rege­lun­gen dem wider­spre­chen, was Jesus den Apos­teln mit den Wor­ten „Tut dies zu mei­nem Gedächt­nis“ auf­ge­tra­gen hat.

Das, was Jesus und die Jün­ger taten, waren offen­sicht­lich „Miss­bräu­che“, die „zur Ver­dun­ke­lung des rech­ten Glau­bens“ bei­getra­gen haben [6] – denn Maß­stab für die Fei­er der Lit­ur­gie ist nicht, wie Jesus das Abend­mahl fei­er­te, son­dern „wie sie die Kir­che gewollt und fest­ge­setzt hat“ [12].

Das letz­te Abend­mahl wäre wahr­schein­lich anders ver­lau­fen, wenn damals ein Ver­tre­ter des Vati­kans anwe­send gewe­sen wäre, wie die fol­gen­de Geschich­te zeigt …

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Die Kirche und die Todesstrafe

Vor­ges­tern wur­de der Far­bi­ge US-Ame­ri­ka­ner Troy Davis hin­ge­rich­tet. Unter den vie­len Pro­mi­nen­ten, die sich für den Ver­ur­teil­ten ein­setz­ten, war auch Papst Bene­dikt. Aber die Kir­che ist nicht grund­sätz­lich gegen die Todes­stra­fe.

Papst Bene­dikt spricht von der „Unver­letz­lich­keit des mensch­li­chen Lebens von der Emp­fäng­nis bis zum natür­li­chen Tod“. Aber das bezieht er auf Abtrei­bung und Eutha­na­sie. Bei der Todes­stra­fe sieht die Kir­che das Recht auf Leben nicht ganz so abso­lut. Im Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che in der letz­ten Fas­sung von 2003 heißt es unter der Nr. 2267:

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Bischof Gerhard Ludwig Müller – eine Chronik

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ger­hard Lud­wig Mül­ler, Bischof von Regens­burg, Hono­rar­pro­fes­sor an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen (so stellt er sich auf sei­ner Home­page vor) schafft es von allen Bischö­fen am häu­figs­ten in die Medi­en. Wor­über er aller­dings nicht immer sehr glück­lich ist …

Weil es schwie­rig wird, bei den vie­len Mel­dun­gen und Berich­ten den Über­blick zu behal­ten, habe ich sei­ne Ein- und Aus­fäl­le chro­no­lo­gisch zusam­men­ge­stellt.

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Anmerkungen zum Petrusamt

Hat Jesus den Fischer Simon zu sei­nem Nach­fol­ger auf Erden und zum unfehl­ba­ren Ober­haupt der gan­zen Kir­che gemacht? Sind die Päps­te von Jesus dazu bestimmt, das Petrus­amt zu über­neh­men und mit glei­cher Voll­macht die Welt­kir­che zu regie­ren?

Auch für uns Katho­li­ken gibt es vie­le gute Grün­de, dar­an zu zwei­feln. Man muss kein Theo­lo­ge sein, um Schwach­stel­len in der Argu­men­ti­on der Kir­che zu fin­den.

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