Christliche Kleiderordnung

Leserbrief zur Leserbrief „Kleiderordnung“
Neue KirchenZeitung, Nr. 43/2005

Als Ergän­zung zu den Bei­trä­gen „Der wich­tigste Tag im Leben“ und „Eine unge­wöhn­li­che Hoch­zeit“, in denen es u.a. um fest­li­che Klei­dung geht, schrieb Horst Raab aus Kal­bach einen Leser­brief:
„Ich war mit mei­ner Frau ein paar Tage in Ber­lin, für den Sonn­tag hat­ten wir zum Got­tes­dienst­be­such in der Kathe­drale unsere Sonn­tags­klei­dung mit­ge­nom­men. Es ist dort wie über­all: Fest­ge­wän­der haben wir kaum gese­hen. Da zeigt sich doch wie­der mal: ich eben doch nur ein Klein­gläu­bi­ger. (…)“ Am Ende zitiert er eine Ordens­frau: „Zum Fest gehört ein fest­li­ches Kleid und ein gepfleg­tes äuße­res Erschei­nungs­bild. Das ent­spricht der Würde des Gast­ge­bers und gibt ihm Ehre.“

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von admin am 14.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

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Sancta simplicitas!
O heilige Einfalt!

... soll Anno 1415 auf dem brennenden Scheiterhaufen der Reformator Jan Hus ausgerufen haben, als er sah, wie eine übereifrige Frau weiteres Holz zum Feuer schleppte.

Laut Duden ist „sancta simplicitas!“ ein Ausruf des Unwillens bzw. Erstaunens über jemandes Einfalt oder Naivität.

Darf man die Hostie in den Kelch tauchen?

Leserbrief zur Anfrage „Die Hostie zur Kommunion in den Kelch tauchen?“
Neue KirchenZeitung, Nr. 40/2005, Seite 6

In der Rubrik „Anfrage“ schrieb Lis­beth Klinke aus Ober­ur­sel: „Unser frü­he­rer Pfar­rer tauchte zur Kom­mu­nion die hei­lige Hos­tie etwas in den Kelch, so dass kein Trop­fen ver­gos­sen wurde, und legte sie dem Gläu­bi­gen auf die Zunge. Warum wird nicht in allen Kir­chen so ver­fah­ren?“

Der Redak­teur Andreas Hüser nannte diese Form der Kom­mu­nion „in deut­schen Kir­chen wenig ge­bräuch­lich“, aber laut „Redemp­tio­nis sacra­men­tum“ die „ein­zig erlaubte Form des Ein­tau­chens der Hos­tie in den Wein“. Er betonte, dass die Instruk­tion dem Gläu­bi­gen ver­bie­tet, selbst die Hos­tie in den Wein zu tau­chen.

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von admin am 14.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

Die allein seligmachende Kirche

Leserbrief zur Anfrage „Ist die katholische Kirche allein selig machend?“
Neue KirchenZeitung, Nr. 39/2005, Seite 6

In der Rubrik „Anfrage“ fragte der Leser Rai­mund Rüt­her: „Gibt es in der nach­kon­zi­li­a­ren Kir­che noch immer die ver­bind­li­che Lehre, die katho­li­sche Kir­che sei die allein selig machende Kir­che?“ Ich war über­rascht, dass die Kir­che das tat­säch­lich immer noch so lehrt – und dass Chris­tina Hart­mann von der Bis­tums­presse (die die Ant­wort schrieb) die offi­zi­elle Lehre mit kei­nem Satz kom­men­tierte. Wie mag sich ein evan­ge­li­scher Christ füh­len, wenn er den Bei­trag in der Bis­tums­zei­tung liest?

Als Cyprian von Kar­thago (gestor­ben 258) das Schlag­wort „extra eccle­siam nulla salus“ (außer­halb der Kir­che gibt es kein Heil) prägte, war die Kir­che tat­säch­lich noch katho­li­kos, das heißt: alle betref­fend, all­ge­mein. Inzwi­schen hat sich diese Kir­che in eine Viel­zahl Kon­fes­sio­nen auf­ge­teilt, und „katho­li­sch“ ist heute nicht mehr ein ver­bin­den­der, son­dern ein tren­nen­der Begriff.

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von admin am 14.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

Warum dürfen Laien keine Kommunion austeilen?

Leserbrief zum Beitrag „Wenn die Ausnahme zur Regel wird“
Neue KirchenZeitung, Nr. 45/2004, Seite 5

In einem Bei­trag der Neuen Kir­chen­Zei­tung ging es um die Kom­mu­ni­on­hel­fer. Der Autor wies mit Bezug auf die Lit­ur­gie­in­struk­tion „Redemp­tio­nis sacra­men­tum“ dar­auf hin, dass nor­ma­ler­weise nur Pries­ter und Dia­kone die Kom­mu­nion aus­tei­len dür­fen. Nur in „Not­si­tua­tio­nen“ kön­nen auch Laien als Kom­mu­ni­on­hel­fer ein­ge­setzt wer­den (eine Regel, die in Deutsch­land völ­lig an der Pra­xis vor­bei geht). Mein Leser­brief geht auf wei­tere „Unge­reimt­hei­ten“ in der Lit­ur­gie-Instruk­tion ein.

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von admin am 14.04.2015 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Darf man einen Bischof kritisieren?

Zum Leserbrief „Nicht richten“ von Philip Hockerts und zum Interview mit Kai Diekmann · Neue KirchenZeitung, Nr. 28/2004 · Seite 2 und 14

In der Aus­gabe 24/2004 berich­tete die NKZ unter dem Titel „… und den Clowns kamen die Trä­nen. Ein dras­ti­scher Witz über Bischof Mül­ler bringt zwei Pries­ter in Bedräng­nis“ über eine Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Regens­bur­ger Bischof Mül­ler und zwei sei­ner Pries­ter – bei der sich offen­sicht­lich auch der Bischof nicht so ganz kor­rekt ver­hal­ten hat. Der Pres­se­spre­cher des Bischofs kri­ti­sierte in einem Leser­brief die Bis­tums­presse:

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von admin am 14.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Kommentare deaktiviert für Darf man einen Bischof kritisieren?

Denunzieren mit dem Segen der Kirche

Leserbrief zum Beitrag „Entschlossen gegen den Missbrauch“ über die
Instruktion „Redemptoris sacramentum“ · Neue KirchenZeitung, Nr. 18/2004, Seite 2

Im Früh­jahr 2004 ver­öf­fent­lichte der Vati­kan die Instruk­tion „Redemp­tio­nis sacra­men­tum“ mit dem Unter­ti­tel „Über einige Dinge der hei­ligs­ten Eucha­ris­tie, die ein­zu­hal­ten und zu ver­mei­den sind“. Die Neue Kir­chen­Zei­tung stellte die Instruk­tion vor und zitierte einige Stel­len. In mei­nem Leser­brief geht es spe­zi­ell um zwei Absätze aus dem Schluss der Instruk­tion, die von vie­len Kri­ti­kern als „Auf­ruf zur Denun­zia­tion“ ver­stan­den wird. Hier die bei­den Absätze im Ori­gi­nal­text:

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von admin am 14.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

Zum Verbot der Interkommunion

Leserbrief zu einem Beitrag über das Verbot der Interkommunion
Neue KirchenZeitung, Januar 2004

„Nehmt und esst alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hin­ge­ge­ben wird.“ Schade, dass sich Chri­stus beim letz­ten Abend­mahl so undeut­lich aus­drückte. Viel­leicht könnte diese Stelle bei der nächs­ten Lit­ur­gie­re­form prä­zi­ser for­mu­liert wer­den: „Das ist mein Leib, der für euch Katho­li­ken hin­ge­ge­ben wird.“ Das würde eine Menge Miss­ver­ständ­nisse ver­mei­den.

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von admin am 13.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

Kai Dieckmann und die Scheinheiligkeit

Leserbrief zum Interview mit Kai Dieckmann
Neue KirchenZeitung, Nr. 37/2003

Ich weiß nicht mehr, worum es in dem Inter­view mit Kai Dieck­mann im ein­zel­nen ging. Ich weiß aber noch genau, dass der Chef­re­dak­teur und die BILD-Zei­tung nicht ein­mal andeu­tungs­weise in Frage gestellt wur­den.

Sie wür­di­gen Kai Dieck­mann, den Chef­re­dak­teur der Bild-Zei­tung, und zitie­ren ihn mit den Wor­ten, „dass die Rück­be­sin­nung auf christ­li­che Werte zu einem Trend unse­rer Zeit wird“. Bei sei­ner Leser­schaft stelle er ein hohes Bedürf­nis nach Ant­wor­ten auf Lebens- und Sinn­fra­gen fest.

Wie sehr ihm diese The­men am Her­zen lie­gen, zeigt ein Blick auf die Bild-Titel­sei­ten der letz­ten Tage:

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von admin am 13.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

Leserbriefe – reloaded

Weil ich im Moment kaum Zeit habe, neue Bei­träge zu schrei­ben, habe ich jetzt ange­fan­gen, statt des­sen alte Leser­briefe zu „recy­celn“. Ich schickte sie im Laufe der letz­ten Jahre an die Neue Kir­chen­Zei­tung, das ist die Wochen­zei­tung des Erz­bis­tums Ham­burg. Sie erscheint in der Ver­lags­gruppe Bis­tums­presse, einem Zusam­men­schluss meh­re­rer Bis­tums­zei­tun­gen. Die Leser­briefe sind daher auch in den Bis­tü­mern Ber­lin, Dres­den-Mei­ßen, Erfurt, Fulda, Gör­litz, Hil­des­heim, Lim­burg, Mag­de­burg, Mainz und Osna­brück erschie­nen (außer wenn sich der Leser­brief auf einen Bei­trag der Lokal­re­dak­tion bezog).
Hier fin­den Sie eine Über­sicht der bereits recy­cel­ten Leser­briefe.

von admin am 13.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

Kardinal Ratzinger über Harry Potter

Leserbrief zum Beitrag über das neue Harry-Potter-Buch
„Einige wähnen den Teufel am Werk“ · Neue KirchenZeitung, Nr. 45/2003, Seite 7

In einem län­ge­ren, gut recher­chier­ten Bei­trag ging es um das Phä­no­men „Harry Pot­ter“, die Kri­tik eini­ger Kir­chen­leute an den Büchern und die Ant­wort von Fach­leu­ten – Theo­lo­gen und Psy­cho­lo­gen. In die­sem Zusam­men­hang wurde auch die hef­tigste Geg­nerin erwähnt: Die katho­li­sche Publi­zis­tin und Buch­autorin Gabriele Kuby hat schon meh­rere Bücher geschrie­ben über die Ge­fahren für Kin­der, die (angeb­lich) von Harry Pot­ter aus­ge­hen. Sie hat dem dama­li­gen Kar­di­nal Ratz­in­ger ein Exem­plar geschickt und bekam von ihm eine per­sön­li­che Ant­wort, in der er u.a. schrieb: „Es ist gut, daß Sie in Sachen Harry Pot­ter auf­klä­ren, denn dies sind sub­tile Ver­füh­run­gen, die unmerk­lich und gerade dadurch tief wir­ken und das Chris­ten­tum in der Seele zer­set­zen, ehe es über­haupt recht wach­sen konnte.“ (Fak­si­mile des Schrei­bens fin­den Sie hier.)

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von admin am 13.04.2015 | Abgelegt unter Leserbriefe | Keine Kommentare

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