Kai Dieckmann und die Scheinheiligkeit

Leserbrief zum Interview mit Kai Dieckmann
Neue KirchenZeitung, Nr. 37/2003

Ich weiß nicht mehr, wor­um es in dem Inter­view mit Kai Dieck­mann im ein­zel­nen ging. Ich weiß aber noch genau, dass der Chef­re­dak­teur und die BILD-Zei­tung nicht ein­mal andeu­tungs­wei­se in Fra­ge gestellt wur­den.

Sie wür­di­gen Kai Dieck­mann, den Chef­re­dak­teur der Bild-Zei­tung, und zitie­ren ihn mit den Wor­ten, „dass die Rück­be­sin­nung auf christ­li­che Wer­te zu einem Trend unse­rer Zeit wird“. Bei sei­ner Leser­schaft stel­le er ein hohes Bedürf­nis nach Ant­wor­ten auf Lebens- und Sinn­fra­gen fest.

Wie sehr ihm die­se The­men am Her­zen lie­gen, zeigt ein Blick auf die Bild-Titel­sei­ten der letz­ten Tage:

  • Vier­te Ehe des Außen­mi­nis­ters hielt nur 4 Jah­re.
    Josch­ka Fischer: heim­li­che Schei­dung
  • Splitter­faserstahnkeschön!
    Dan­ke schön, Susann, für die hei­ßes­te Tages­schau aller Zei­ten
  • Mama Vero­na Feld­busch. Wie soll mein Baby hei­ßen?
    Mein Jun­ge ist so süß, mir fällt vor lau­ter Glück kein Name ein.
  • Heu­te sind wir alle Rudi. Und aus­ge­rech­net McBer­ti will uns weg­du­deln.
  • Rudi Ram­bo. War­um ich wirk­lich aus­ge­ras­tet bin.
  • Sie ver­lässt das Haus nie ohne die Toten­mas­ke ihres Man­nes. Arme Wit­we Löwitsch.
  • Die Wahr­heit über sei­ne Geheim-Ehe.
    Udo Jür­gens spricht: Dar­um habe ich mei­ne Frau ver­steckt.
  • Exklu­siv in BILD: Das Ent­hül­lungs­buch von Nad­del. Mein Sex-Unfall mit Boh­len.

Man­cher Leu­te Tex­te ver­let­zen wie Schwert­sti­che, die Tex­te der Wei­sen aber brin­gen Hei­lung. (Frei nach Spr 12,18)

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